Beste Kerzen KooPower
Beleuchtung,  Saison,  Wohnen

Test LED-Weihnachtsbaumkerzen von KooPower mit Funksteuerung

Kennen Sie das? Der Weihnachtsbaum steht (hoffentlich gerade) in seinem Ständer, im Wohnzimmer riecht es nach frischem Tannengrün, man freut sich auf das Anhängen des Weihnachtsschmucks …

Doch zuvor muss noch die Beleuchtung installiert werden. Ich gebe zu: dies gehört nicht zu meinen Lieblingbeschäftigungen an Weihnachten. Geht es Ihnen auch so?

Oder bin ich der Einzige, der Schwierigkeiten hat, das Kabel so zu verlegen, dass sich die Kerzen gleichmäßig über den Baum verteilen und es dann noch bis zur Steckdose reicht?

Als Grund für meine Schwierigkeiten habe ich den festen Abstand zwischen den einzelnen Kerzen ausgemacht.

Will ich eine Kerze an der von mir gewünschten Stelle anbringen, führt dies (wegen der festen Abstände) häufig dazu, dass die Äste wie in einem Bogen unter Spannung stehen.

Kein besonders schöner Anblick …

Kerzen wären eine Alternative, doch mit Kleinkindern oder Tieren im Haushalt oder wenn man (so wie ich) etwas vergesslich ist, sind sie eine schlechte Wahl.

Auch als Dauerbeleuchtung sind sie kaum geeignet. Besser wären Flammenlose Kerzen mit Funkfernbedienung, habe ich mir gedacht, und mich näher mit dem Thema beschäftigt.

Hier teile ich meine Erfahrungen mit Ihnen.

Kerzen KooPower

Darauf kommt es bei LED-Beleuchtung mit Funktechnik an

Wer sich LED-Kerzen zulegt, sollte besonders auf das Gewicht achten. Das Gewicht? Ja. Denn Äste, die sich unter der Last einer Kerze biegen, wirken ziemlich traurig.

Aus diesem Grund scheiden für mich Kerzen mit Mignon-Batterien (AA) aus. Besser geeignet sind Micro-Batterien (AAA), so wie in dem Set von KooPower.

Dieser Batterietyp ist deutlich leichter. So leicht, dass ich Kerzen auch in der Nähe der Astspitzen anbringen kann, ohne dass sich die Zweige vor mir “verneigen”.

Zweitens sollten sich die Kerzen auch mit Akkus bestücken lassen, denn das ist umweltfreundlicher. Man braucht ja doch mindestens 20 Stück, und für eine zweite Saison reicht der Saft meist nicht.

Drittens sollten sich die Kerzen leicht anbringen lassen. Wenn das zum einem Gefrickel wie bei der alten Beleuchtung ausartet, kann ich mir den Umstieg auch sparen!

Erfüllen die Koopower-Kerzen diese Anforderungen? Hier meine Erfahrungen mit dem Produkt nach einer Saison:

Lieferumfang

Die Kerzen kommen in einem handlichen Karton, der ein Schaumstoffinlay mit Aussparungen für die einzelnen Komponenten enthält. Eine prima Idee, denn das erleichtert die Aufbewahrung ungemein.

Enthalten sind 20 Kerzen, jede ist 10 cm hoch und wiegt mit Batterie so viel wie ein Standardbrief, nämlich genau 21 g, was ich mit der Portowaage ermittelt habe.

Außerdem enthalten sind 20 Micro-Batterien (AAA).

Das Gesamtgewicht von 21 g ist so niedrig, dass sich selbst ein dünner Ast kaum durchbiegt. Beste Voraussetzungen für ein Anbringen selbst an kleinen Bäumchen!

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität ist gut. Die Kerzen haben ein schönes Weiß, das dem von weißen Wachs recht nahe kommt. Auch die Nachbildung der Wachstropfen an den Rändern wirkt natürlich.

Unten und zwischen dem Kerzenkörper und der Spitze sitzt je eine weiße, leicht durchscheinende Gummidichtung. Dadurch sind die Kerzen spritzwassergeschützt und können bei Schnee und Regen im Freien verwendet werden.

Zusammenbau

Der Kopf lässt sich durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn abnehmen. Dafür ist etwas Kraftaufwand erforderlich, doch dadurch ist sichergestellt, dass die Kerze im Freien kein Wasser aufnimmt.

Als nächstes setzt man eine der mitgelieferten Batterien ein, steckt den Kerzenkopf wieder auf und dreht ihn im Uhrzeigersinn wieder fest, wofür wiederum etwas Druck erforderlich ist.

Dann drückt man entweder den Klemmhalter (für das Anbringen an Ästen) oder den zweiteiligen Spieß (um die Kerze in Erdreich oder einen Kranz stecken zu können) von unten in den Kerzenkörper.

Das war’s schon.

Nach fünf Minuten hatte ich alle 20 Kerzen zusammengebaut, und auch das Zerlegen und Verpacken dauerte nur etwas länger. So schnell war der Aufbau noch nie erledigt.

Vor allem der lästige Aufwand mit dem Kabel fiel vollständig weg!

Anbringen

Mein Test fand vor Weihnachten statt, weshalb ich meine Blautanne im Garten für das Anbringen auserkor. Die Nachbarn haben seltsam geschaut, doch was tut man nicht alles für einen Produktest!

Ich verwendete dafür 40 Kerzen (zwei Packungen à 20 Stück). Erstmals musste ich nicht auf Abstände und Kabellänge, Durchbiegen oder gespannte Äste achten …

Es war die reine Freude!

Nach zehn Minuten hatte ich alle Kerzen angebracht, und zwar genau dort, wo ich sie haben wollte. Nun nahte der mit Spannung erwartete Moment des Einschaltens …

Ein Druck auf die Fernbedienung ließ nicht sogleich alle Kerzen erstrahlen, weshalb ich einige Runden um die Tanne drehen musste, bis auch alle Kerzen das Signal erhalten hatten.

Später entdeckte ich die Timerfunktion und konnte damit die Kerzen während der gesamten Weihnachtszeit zeitgesteuert an- und ausgehen lassen.

Dennoch fragte ich mich, warum nicht sofort alle Kerzen angegangen waren, und erfuhr über die Website des Herstellers, dass man:

• Den Einschaltknopf so lange gedrückt halten muss, bis alle Kerzen leuchten
• Die Funkfernbedienung sehr genau auf das Objekt (den Baum) ausrichten muss

Seit ich das weiß, klappt das Ein- und Ausschalten reibungslos.

Noch ein Satz zum Timer: Die Zeitsteuerung ist leider nicht variabel. Nach Aktivierung leuchten die Kerzen täglich sechs Stunden lang und schalten sich dann ab.

Im Timermodus leuchteten die Kerzen mit den mitgelieferten Batterien insgesamt 76 Stunden lang ohne sichtbares Nachlassen der Helligkeit.

Mit den Akkus, mit denen ich die Kerzen anschließend bestückt habe, hielten die LEDs 74 Stunden lang die ursprünglich eingestellte Helligkeit.

Beides sehr gute Werte, wie ich meine.

Bei meinen Leuchtests hatte ich die Helligkeit sehr niedrig eingestellt, was meiner Meinung nach am besten zu Kerzenlicht passt. Die Lichtfarbe war damit ebenfalls gut getroffen – ein schönes Warmweiß.

Der Kerzenkopf (die “Flamme”) hat eine natürliche Form und ist so geschliffen, dass das Licht der darin enthaltenen LED wie bei einer Kerze in alle Richtungen gleichmäßig strahlt.

Es lassen sich verschiedene Leuchtarten einstellen, darunter auch Flackereffekte (diese wiederum in unterschiedlichen Intensitäten). Insgesamt kommt die Beleuchtung einer Kerze recht nahe.

Abbauen

Das Abbauen der 40 Kerzen war eine Sache von zehn Minuten. Kerzen abnehmen; Klemmen lösen, indem man leicht nach vorne schiebt und dann abhebelt; Batterien entnehmen.

Die Batterien könnten auch drinbleiben, denn der Hersteller legt auslaufsichere bei.

Das Beste am Abbau: Es machte erstmals richtig Spaß, beinahe wie Äpfelpflücken oder Pilzesuchen, völlig ohne Frusterlebnis wie bei den Kabelbeleuchtungen, die ich früher verwendet habe.

(Und die ich jetzt bei eBay verkaufen werde.)

Fazit

Bei mir kommen nur noch LED-Weihnachtsbaumkerzen mit Funksteuerung an den Baum sowie (dank der als Zubehör mitgelieferten Steckspieße) in Töpfe oder in Kränze.

Für mich ist das die optimale Christbaumbeleuchtung. Die Kerzen sind gut gestaltet und sowohl die Form und das Licht ähneln dem einer echten Kerze ausreichend gut.

Das Licht hat eine angenehme warmweiße Charakteristik und wird durch den Schliff des Kerzenkopfes gut in alle Richtungen gestreut und gebrochen.

Hinzu kommt: Auf- und Abbau gehen zügig vonstatten; Batterien oder Akkus halten lange; Wind und Wetter im Freien überstehen sie gut.

Ich kann daher dieses LED-Lichterset uneingeschränkt jedem empfehlen, der ein besseres Produkt als die kabelgebundenen Lichterketten sucht.

Ich bin zuversichtlich, die Kerzen viele Jahre lang nutzen zu können!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.